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Chronologie des CERN

Nach zwei UNESCO-Konferenzen in Florenz und Paris unterzeichnen 11 europäische Regierungen die Vereinbarung zu einerm provisorischen CERN. Im Mai 1952 trifft sich der provisorische Rat zum ersten Mal in Paris.

Konferenz der "provisorischen" CERN in Paris unterzeichnen Vertreter der 12 europäischen Staaten die Gründungsurkunde.29. Juni 1953, auf der 6.

Im oktober 1953 wird auf einer Konferenz in Amsterdam der Sitz von CERN und dessen Laboratorium in der Nähe von Genf (Schweiz) bestimmt.

24. februar 1954 erfolgt die 1. Konferenz des CERN-Rates nach der Gründung in Genf.

september 1954: 7 der 12 mitgliedstaaten ratifizieren den Staatsvertrag zur Gründung des gemeinsamen, europäischen Forschungszentrums CERN.29.

10. Juni 1955: Grundsteinlegung des CERN durch Felix Bloch (1. Generaldirektor des CERN).

1957: Das Synchro-Zyklotron (SC), das Protonen auf bis zu 600 MeV beschleunigt, wird in Betrieb genommen. Nach über 33 jahren Betrieb wird es 1990 abgeschaltet.

1959: Österreich wird mitglied von CERN.

november 1959: Das Protonen-Synchrotron (PS) mit einer (damals weltweit höchsten) Protonenergie von 28 GeV geht in Betrieb; es arbeitet heute als Vorbeschleuniger.24.

Januar 1961 wird Spanien mitglied von CERN, während Jugoslawien als ehemaliges Gründungsmitglied austritt.

24. Mai 1962: König Baudouin von Belgien besucht die Organisation CERN in Genf.

1965 erfolgt eine Vereinbarung mit Frankreich den geplanten Protonen-Speicherring, Intersecting Storage Ring (ISR) auch auf französischen Boden auszubauen.

Er revolutioniert damit den Teilchennachweis.1968: Georges Charpak erfindet einen Teilchendetektor, der in einer gasgefüllten Kammer eine große Anzahl parallel angeordneter Drähte zur besseren Orts- und Energieauflösung enthielt. Nobelpreis für Physik 1992.

Im dezember 1968 tritt Spanien aus der Organisation aus und tritt erst im Januar 1983 CERN wieder bei.

1970 belief sich das Budget für CERN auf 370 Millionen Schweizer Franken. Die Kosten wurden 1970 zu 23 % durch die Bundesrepublik Deutschland, zu 22 % durch Grossbritannien und zu 20 % von Frankreich getragen.

1971: Der erste Protonen-Speicherring, Intersecting Storage Ring (ISR), geht in Betrieb.

1971: Die große europäische Blasenkammer (BEBC) zur Untersuchung von Neutrino-Reaktionen geht in Betrieb.

1973: Entdeckung der neutralen Ströme der Z0-Teilchen in der flüssigkeitsgefüllten Gargamelle-Blasenkammer durch den Franzosen André Lagarrigue.

1976: Das Super-Protonen-Synchrotron (SPS) liefert auf einem Bahnumfang von 7 km Protonen mit 400 GeV.

Dabei wird die Technik der stochastischen Kühlung von Simon van der Meer genutzt.1981: Das SPS wird zum Proton-Antiproton-Collider ausgebaut.

Januar 1983: Nach dem Austritt Spaniens im Jahr 1969 tritt es der Organisation wieder bei.

Mai 1983: Entdeckung der W- und Z-Bosonen; Carlo Rubbia und Simon van der Meer erhalten im oktober 1984 dafür den Nobelpreis für Physik.

september 1983 der französische Staatspräsident François Mitterrand und der Präsident der Schweiz Pierre Aubert besuchen CERN.13.

1986: Portugal wird mitglied von CERN.

august 1989: Der Large Electron-Positron Collider (LEP) geht in Betrieb. In einem Tunnel von 27 km Länge treffen an ausgewählten Stellen (siehe kasten „Detektoren“) Elektronen und ihre Antiteilchen, die Positronen, mit Energien von 100 GeV aufeinander. Im Jahr 2000 abgeschaltet für den Bau des LHC.

1990: Tim Berners-Lee entwickelt das World Wide Web.

1991: Finnland und Polen werden mitglied von CERN, 1992 folgt ungarn.

1993: Tschechien und die Slowakei werden mitglied von CERN.

Es gibt erste Hinweise auf geringfügige Unterschiede zwischen Materie und Antimaterie (CP-Verletzung); 2001: Bestätigung durch ein weiteres Experiment.1996: Am LEAR-Speicherring werden Antiwasserstoff-Atome produziert.

1999: Die Bauarbeiten für den Large Hadron Collider (LHC) beginnen.

mitgliedstaat von CERN.1999 wird Bulgarien 20.

2000: Erster Hinweis auf die Entstehung eines Quark-Gluon-Plasmas; Folgeexperimente am LHC mit dem ALICE-Detektor sind vorgesehen.

2000: Abschaltung des LEP.

Produktion von Antimaterie mittels Teilchenkollision gelungen (Größe: 1,425 Nanometer).2002: Produktion und Speicherung von mehreren tausend „kalten“ Antiwasserstoff-Atomen (ATHENA-Kollaboration). Beginn der Datenaufnahme im COMPASS-Experiment.

Bisher mit Indien, Japan, Kanada, Russland und den USA.2007: Geplante Inbetriebnahme des Large Hadron Collider (LHC) mit Kollisionsenergien für Protonen und schwere Ionen im TeV-Bereich. Mit mehreren Staaten, die nicht zu CERN gehören, wurden KooperationsVereinbarungen für die LHC-Nutzung abgeschlossen.




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