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Die „Hinterglasindus war seinerzeit Hauptproduzent, dabei vor allem die Orte in der oberösterreichisch-böhmischen Grenze wie sandl, Buchers, Schwertberg und Karlstift im Waldviertel.



Die Hinterglasmalerei ist eine Abart der glasmalerei. Dabei werden auf eine dünne Glasscheibe lichtundurchlässige Farben aufge

Bei der Hinterglasmalerei werden zuerst die Konturen gezeichnet, dann die Figuren ausgemalt und ganz zum Schluss wird der Hintergrund gemalt. Es werden bei der Hinterglasmalerei auch andere Materialien wie Blattgold oder Stanniolpapier verwendet. Eine Variante der Hinterglasmalerei sind die Hinterglasradierungen, bei der das Glas eingefärbt oder mit Ruß eingeschwärzt wird und dann Motive herausgekratzt werden.



Diese Malerei wird seit dem 14. Jahrhundert be, Oberösterreich von familien im 19. Jh. innerhalb eines Winters bis zu 20.000 HinterglasBilder mit verschiedenen Motiven produziert.



Die dort gemalten Bilder, die vor allem religiöse Motive, Heilige, darstellten, wurden durch Hausierer, sog. „Kraner” oder „Bandlkramer” in der ganzen Monarchie Verkauft. Sie wurden in Haus- und Wegkapellen und im Herrgottswinkel des Hause aufgestellt bzw. wurde auch für

Seit den 1970er jahren erlebt die Hinterglasmalerei eine Renaissance, weil sie immer wieder bei Hobbymalkursen Angeboten wird. In sandl, Oberösterreich gibt es ein "Hinterglasmuseum"; eine sehr umfangreiche Sammlung von HinterglasBildern findet sich im Schloßmuseum Freistadt, im Oberösterreichischen Landesmuseum und im Österreichischen Museum für Volkskunde.




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