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Margarete Franke lebt heute (2005) hochbetagt in ihrem Elternhaus in Gelsenkirchen. Margarete Franke kam als viertes von sechs Kindern des Architekten Josef Franke und seiner Frau Therese geb. Bomers zur Welt. Sie wuchs in Gelsenkirchen auf und studierte (zunächst gegen den Widerstand ihres Vaters) ab 1929 an der Kunstgewerbeschule hildesheim und der Werkkunstschule Aachen. Erste selbständige Arbeiten entstanden 1932, ab 1935 unterhielt sie ein eigenes Atelier in Gelsenkirchen. Beim Tode ihres Vaters (im Januar 1944) übernahm sie die Bauleitung seiner laufenden Projekte, jedoch ohne sich dauerhaft als Architektin zu etablieren. Franke ist Gründungsmitglied des Gelsenkirchener Künstlerbundes. 1952 gewann sie unter mehr als 4.000 Teilnehmern den 4. Kunstpreis der Stadt Düsseldorf "Eisen und Stahl" - gemeinsam mit dem Künstler Joseph Beuys. Margarete Franke (* 27. Januar 1909 in Gelsenkirchen) ist eine Deutsche Innenarchitektin und Künstlerin. Sie entwarf kirchenausstattungen, Kunstverglasungen (glasmalereien), Schriftgestaltungen (Kalligrafie), Mosaiken und Wandmalereien. In späteren jahren schuf sie auch Aquarelle und Zeichnungen. Besonders bekannt wurde - auch durch Verbreitung in der zeitgenössischen Nikolaus-Literatur (Roman Mensing: Nikolaus von Myra, Düsseldorf 2001) - ihre Darstellung von Nikolaus-Legenden in den Fenstern der ka auf der Nordseeinsel Bal. Zurück zu Margarete_Franke 1 weitere informationen zum Thema Finden Sie in der Übersicht: Index glaskunst | ||