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Der Russlandfeldzug 1941–1945

Hauptartikel: Russlandfeldzug 1941–1945.

Gedenkstätte an die Belagerung von Leningrad (St. Petersburg). Russlandfeldzug 1941-1942

Auch vom besetzten Norwegen aus wurden Angriffe gegen die Sowjetunion unternommen. Ebenfalls an dem Feldzug beteiligt waren Verbände aus beFreundeten und eroberten Ländern der Achsenmächte. Die HeeresGruppe Süd (von Rundstedt) sollte die Ukraine erobern. Sie sollte nach Moskau vorrücken und war entsprechend stark gerüstet. Auf der Heeresgruppe Mitte (von Bock) lag die Hauptlast. Die Heeresgruppe Nord (von Leeb) sollte die baltischen Staaten erobern und dann nach Leningrad vorstoßen. Obwohl man auf Deutscher Seite errechnete, dass die Versorgung der Wehrmacht nur bis zu einer Linie ermöglicht werden könnte, die entlang Pskow, Kiew und der Krim verlief, verlangte Hitler die Eroberung Moskaus im Rahmen eines einzigen, ununterbrochenen Feldzuges. Diese Verzögerung und ein ungewöhnlich früh einsetzender Winter führten dazu, dass der Vormarsch nicht wie geplant ablaufen konnte und das operative Ziel, das Erreichen der Linie Archangelsk-Astrachan, nicht erreicht wurde. Der Angriff fand nun erst am 22.Der Balkanfeldzug hatte den Angriffszeitpunkt für einen Überfall auf die Sowjetunion um vier wochen verschoben. Juni 1941 statt. Für den Überfall standen drei HeeresGruppen (Nord, Mitte, Süd) bereit. Sie zielten insbesondere auf Murmansk und die dortige Eisenbahnverbindung, die „Murman-Bahn“, sowie den Hafen.

Der Überfall auf die Sowjetunion war im Wesentlichen ein ideologisch verbrämter Eroberungs- und Vernichtungskrieg mit dem von Hitler bereits Jahre zuvor formulierten Ziel der Gewinnung von „Lebensraum im Osten“. Zudem zeigen historische Aufzeichnungen, dass weder bei Hitler noch bei der Generalität Überlegungen, einem hypothetischen Angriff der Sowjetunion zuvorkommen zu wollen, eine Rolle spielten. Die Fähigkeit der sowjetischen Streitkräfte, zum damaligen Zeitpunkt einen Angriff oder einen Krieg gegen Deutschland führen zu können, muss jedoch auch nach neueren Erkenntnissen stark bezweifelt werden. Viele der russischen Soldaten an der Grenze ergaben sich ohne Widerstand, während die motorisierten Deutschen Truppen zunächst zügig vormarschieren konnten. Trotz vieler Hinweise war die untere und mittlere Führung der Sowjetunion nicht auf einen Angriff eingestellt. Zwei Divisionen kämpften in Nordafrika und sieben Divisionen standen im Balkan. Zwei Divisionen operierten von Finnland aus, acht Divisionen waren in Norwegen stationiert, eine Division stand in Dänemark, 38 verblieben im Westen. Juni 1941 begann der Vormarsch von 149 Divisionen (darunter alle motorisierten und gepanzerten DEUTSCHEn Kräfte) über die sowjetische Grenze.In den frühen Morgenstunden des 22.

Der Angriff auf Moskau blieb wegen der sich versteifenden sowjetischen Gegenwehr stecken. Daraufhin blieb die Offensive im Schlamm stecken und nur noch wenige Gebietsgewinne waren zu verzeichnen. september fand die Schlacht von Kiew ihr Ende. Am 26. Juni fasste sich die sowjetische Führung und rief den „Großen Vaterländischen Krieg“ aus.Erst am 29. Kurz zuvor waren bereits Minsk in der Kesselschlacht bei Minsk und Bialystok eingeschlossen und wenig später besetzt worden. Doch schon im oktober begann es zu schneien und zu regnen. Am 5. dezember setzte eine sowjetische Gegenoffensive mit frischen Einheiten aus Sibirien unter General Schukow ein, wodurch an eine Einnahme der Hauptstadt nicht mehr zu denken war.

Juni versuchte Finnland, im Fortsetzungskrieg mit Deutscher Unterstützung, die im Winterkrieg an die Sowjetunion verlorenen Gebiete in Karelien zurückzuerobern.Nach dem sowjetischem Angriff am 25. Nachdem es dieses Ziel im Sommer 1941 erreicht hatte, blieb Finnland jedoch nicht defensiv, sondern fuhr bis in den dezember fort, umstrittene, aber nie zuvor finnisch gewesene karelische Gebiete zu besetzen.

Bis zum Ende des Jahres wurde die Wehrmacht jedoch weiter zurückgedrängt. Am 16.Die Rote Armee hatte sich neu organisiert. Die Kriegsproduktion wurde, unerreichbar für die Deutsche Luftwaffe, hinter den Ural verlegt. Neue Soldaten kamen nun aus den fernen Ländern des sowjetischen "Reiches". dezember gab Hitler den Befehl zum Halten.

Deutsche Truppen kämpfen in Russland

Nördlich davon verlor sich die Front an der Kuma, in der Nogajer Steppe und in der Kalmykensteppe. september nach schweren Kämpfen die HafenStädte Anapa sowie Novorossijsk, wichtigster Stützpunkt der Schwarzmeerflotte, genommen.633 m hohen Gipfel die Reichskriegsflagge. Auch das Elbrus-Massiv selbst wurde genommen, am 21. august Krasnodar und der Kuban überschritten. August wurde Stavropol eingenommen, am 9. Am 4. Insgesamt liefen die Operationen, was den Raumgewinn im Kaukasus betraf, innerhalb weniger wochen ab. Zwei Tage später konnte Rostow erobert werden. Juli überschritten Deutsche Kräfte den Don, wodurch die ersten Schritte für den Vormarsch auf Stalingrad eingeleitet wurden. Am 21. Juni begann die eigentliche Schlacht auf der Krim um Sewastopol, dessen Verteidiger sich erbittert wehrten, und endete am 5. Am 2. Mai fanden die Kämpfe ihr Ende. zwischen 15.In den Frühjahrsschlachten des neuen Jahres konnte am 28. Mai Charkow in einem Vernichtungssieg erobert werden. und 21. Juli. Den rumänischen Verbündeten gelang es, die sowjetische Verteidigung an der Ostküste des Asowschen Meeres von norden her aufzurollen und die Taman-Halbinsel von „rückwärts“ her zu öffnen. August wehte auf dem 5. Ein am 26. August begonnener Angriff auf Tuapse wurde nach zwei Tagen angehalten, dafür wurden am 31. August und am 6. Im Hochgebirge hatten DEUTSCHE Truppen die wichtigsten Passübergänge eingenommen und vorübergehend auf breiter Front nach Süden überschritten – sie standen 20 km vor der Küste des Schwarzen Meeres bei Gudauta. Östlich des Elbrus standen die DEUTSCHEn und rumänischen Truppen in den Flussabschnitten des Baksan und des Terek bis Naurskaja.

Schließlich beherrschte die Wehrmacht zwar etwa 90 % der Stadt, die zum Trümmerhaufen geworden war, die vollständige Inbesitznahme misslang jedoch. In erbitterten Einzelkämpfen in den Häusern und Straßen der Stadt kamen die Deutschen nur unter hohen Opfern voran. Am 23.Trotz der angespannten Kräfte- und Nachschubsituation befahl Hitler gegen den teilweisen Widerstand der Generalität parallel zur südlichen Offensive in Richtung Kaukasus ein zweites Angriffziel: Stalingrad. august 1942 begannen etwa tausend Flugzeuge Brandbomben auf die Stadt zu werfen, gleichzeitig konnten Deutsche Panzer zum ersten Mal in die Außenbezirke eindringen. Insbesondere ein schmaler Uferstreifen der Wolga, an dem permanent neue Truppen angelandet wurden, wurde von den sowjetischen Verteidigern am östlichen Stadtrand unter hohen Verlusten verbissen gehalten.

Soldaten der sowjetischen Roten Armee 1941

000 Soldaten in Gefangenschaft gerieten, von denen nur etwa 6. Am 2. Die 6.000 Soldaten in einer groß angelegten Gegenoffensive die Deutschen Truppen im Kessel von Stalingrad an.000. Januar 1943 griffen sieben sowjetische Armeen mit 1. Die von Göring versprochene Luftversorgung war völlig unzureichend und führte recht bald zur Unbeweglichkeit der Verbände und zur völligen Entkräftung der Soldaten. Damit war die 6. november begann die Gegenoffensive der Roten Armee, wobei die rumänischen Linien im Süden durchbrochen werden konnten.Am 19. Wenige Zeit später Vereinten sich die sowjetischen Truppen in Kalatsch mit Verbänden, die vom norden her die Deutschen Stellungen durchbrachen. Armee eingekesselt. Ein Entsatzangriff der 4. Panzerarmee unter Hoth, der bis zu 60 Kilometer an die Stadt heranführte, scheiterte. General Paulus fühlte sich an den Haltebefehl Hitlers gebunden und konnte sich nicht dazu durchringen, den Befehl zum Ausbruch zu geben. Am 10. Armee war inzwischen in zwei Kessel gespalten worden, in denen katastrophale Zustände herrschten. februar blieb Paulus, zwischenzeitlich zum Generalfeldmarschall befördert, angesichts der aussichtslosen Lage nur die Möglichkeit der Kapitulation, worauf knapp 100.000 nach dem Krieg in ihre Heimat zurückkehrten. Die Schlacht von Stalingrad markierte einen psychologischen Wendepunkt im Krieg. Ab diesem Zeitpunkt war der Glauben an den „Endsieg“ in der Deutschen Bevölkerung kaum noch vorhanden.

Gegenoffensive 1943-1945

Bis zum Ende des Jahres war Kiew wieder in der Hand der Sowjetunion. Er wurde auf dem Höhepunkt der Schlacht wegen der sowjetischen Gegenoffensive bei Orel, die ihrerseits das Ziel verfolgte, Teile der HeeresGruppe Mitte einzukesseln und der zwischenzeitlich erfolgten Landung der Alliierten auf Sizilien abgebrochen. Der Angriff war jedoch von der Roten Armee vorausgesehen worden, die sich durch tiefe Verteidigungsstellungen vorbereitet hatte, und blieb stecken. März unter Verlusten durch Truppen der Waffen-SS zurückerobert. Es wurden dabei erhebliche Geländegewinne erzielt, dem Gegner hohe Verluste beigebracht und wieder eine geschlossene Front hergestellt. März wurde das Gebiet bis zum mittleren Donezk zurückerobert. februar wurde die Stadt Charkow von Truppen der Wehrmacht und Waffen-SS gegen den Befehl Hitlers aufgegeben, um einer drohenden Einkesselung zu entgehen.Am Morgen des 16. Am 21. Februar begann jedoch eine Deutsche Gegenoffensive. Bis zum 5. Ein im Frühjahr 1943 potentiell bevorstehender Zusammenbruch der Ostfront wurde so verhindert. Charkow wurde am 14. Eine weitere Offensive im Sommer, die Operation Zitadelle, sollte den Frontbalkon bei Kursk ausräumen und große Teile der Roten Armee einkesseln und vernichten. Nach mehreren sowjetischen Gegenoffensiven in den folgenden Monaten musste die Wehrmacht an der ganzen Front den Rückzug antreten, wobei auch die Halbinsel Krim geräumt werden musste.

Juli eroberte die Rote Armee Minsk zurück, weiter südlich drang ab dem 13. Mai war die Krim wieder fest in sowjetischer Hand. Am 12.Am 14. Januar 1944 begann der sowjetische Angriff auf den Deutschen Belagerungsring um Leningrad. Die Sowjetunion setzte nach: Ihre Frühjahrsoffensive brachte weitere Gebietsgewinne, und die Wehrmacht musste sich weiter zurückziehen bis zum Peipus-See. Am 9. Juni begann die Offensive an der finnischen Front auf der karelischen Landenge. Ende Juni kam dieser Angriff auf Höhe der alten Grenze von 1940 zum Halt. Im Juni 1944 gelang der Sowjetunion die Zerschlagung der HeeresGruppe Mitte, wodurch ihre Armeen nun kurz vor Warschau und Ostpreußen standen. Am 3. Juli in Galizien eine weitere sowjetische Offensive bis Lemberg an die Weichsel vor.

februar 1945 von der Roten Armee eingenommen werden. Die ungarische Hauptstadt Budapest wurde belagert, konnte aber erst am 11. In Ostpreußen kam die Offensive der Sowjetunion im oktober nach anfänglichen Erfolgen zum Erliegen. Im norden zog sich die HeeresGruppe Nord am 13. Am 20. september einen Waffenstillstand mit der Sowjetunion. September einen kommunistischen Staatsstreich. September nahm die Rote Armee Bulgarien ein; dort inszenierte die Sowjetunion am 9. Am 5. oktober rückten britische Einheiten in Athen ein. august König michael von Rumänien die Fronten wechselte und Deutschland den Krieg erklärte. Im August marschierte die Rote Armee in der Operation Jassy-Kischinew in Rumänien ein, worauf am 23. august begann der Warschauer Aufstand der Polnischen Heimatarmee.Am 1. Die Erfolge der Sowjetunion zwangen die Wehrmacht zum Rückzug aus Griechenland, am 13. Finnland schloss am 19. oktober eroberten sowjetische Einheiten und jugoslawische Partisanen unter Tito die Hauptstadt Belgrad. Oktober aus Riga nach Kurland zurück.

Januar erreichte die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, das aber von der SS zuvor schon aufgegeben worden war. April endgültig an die Sowjetunion. Königsberg fiel am 9. Insgesamt gelangten über 2 Millionen Flüchtlinge über das Meer nach Westen. Die Deutsche Bevölkerung floh in Scharen, zum Teil über die gefrorene Ostsee. Januar) aus nach norden vor und schnitt damit Ostpreußen vom Rest des Reiches ab.Die Rote Armee stieß Anfang 1945 von Warschau (Befreiung am 17. Das KdF-Schiff Wilhelm Gustloff, das Flüchtlinge und DEUTSCHE Truppen sowie Material aus Ostpreußen transportierte, wurde von sowjetischen Torpedos versenkt. Bis zum Kriegsende kamen menschen über die Ostsee nach Westen. Am 27. Am selben Tag erreichten erste sowjetische Einheiten Küstrin und damit die Oder.

Mai kapitulierten die letzten Verteidiger von Berlin vor der Roten Armee. April tötete Adolf Hitler sich selbst im Bunker unter der Reichskanzlei. Armee unter General Walther Wenck, die Hauptstadt zu entsetzen, am 30. April scheiterte der Versuch der 12. April schloss sich der Belagerungsring um Berlin, am 28. Mai in die Hände der Roten Armee fiel. februar geschlossen, welches allerdings erst am 6. April errang die zahlenmäßig weit überlegene Rote Armee die Oberhand. April, im Laufe des 18. Die Höhen von Seelow bildeten dabei ein steil aufsteigendes, natürliches Hindernis, und um diese Höhen wurde eine der größten Schlachten des 2.Nach der sowjetischen Winteroffensive stand die Rote Armee Ende Januar 1945 entlang der Oder und Neiße von Stettin bis Görlitz knapp 80 Kilometer vor Berlin. Weltkrieges geschlagen. Die Schlacht um die Seelower Höhen begann am 16. Unterdessen wurde im Süden der sowjetische Belagerungsring um Breslau am 15. Am 25. Am 2.

Mai rückten sowjetische Einheiten auch in Prag ein. Mai 1945, dem Tag der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht, besetzte die Rote Armee Dresden, am 10. Am 8. Mai erreichte die Rote Armee Graz. April, von Osten aus wurden auch Niederösterreich, das burgenland und die Steiermark erobert. April ganz von der Roten Armee erobert.Nach dem Scheitern der Plattenseeoffensive im Frühjahr 1945 war ungarn am 4. Wien fiel am 13. Am 8.




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